Netzwerk 'Soziale Betriebe' gestartet

DiAG IDA präsentiert Broschüre und wirbt um Aufträge für soziale Betriebe

Aachen. Innerhalb der Diözesanarbeitsgemeinschaft Integration durch Arbeit (DiAG IDA) haben sich 14 Dienste und Einrichtungen unter der Überschrift 'SOZIALE BETRIEBE = QUALIFIZIEREN – INTEGRIEREN – AUSBILDEN' zu einem Netzwerk zusammengeschlossen. Mit einer Broschüre geben sie Auskunft über und Einblick in ihre Leistungs- und Angebotspalette von Gewerken und Dienstleistungen. "Als langjährige Akteure im Bereich 'Integration durch Arbeit' haben wir das Auf und Ab der Arbeitsmarktpolitik erlebt. Weder für die engagierten Dienste und Einrichtungen noch für die in Maßnahmen geförderten Teilnehmer gab es dauerhafte Perspektiven und Sicherheiten", sagt Hans Ohlenforst vom Vorstand der DiAG IDA. Deshalb setzt das Netzwerk 'Soziale Betriebe' auf öffentlich geförderte Beschäftigung in einem sozial–integrativen Arbeitsmarkt und hofft, dass die politischen Voraussetzungen für einen 'Aktiv-Passiv-Transfer' im Bund geschaffen und entsprechende Förderungen langzeitarbeitsloser Menschen möglich werden.

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Akteure der DiAG IDA bei der Vorstellung der Broschüre

In der unterzeichneten Kooperationserklärung heißt es: "Unsere 'Sozialen Betriebe' haben einen gemeinsamen Ansatz. Der Mensch steht an erster Stelle! Deshalb verschaffen wir langzeitarbeitslosen Menschen einen Arbeitsplatz und bieten Dienstleistungen und Waren zu den Bedingungen des 'Marktes' an." Gute Qualität und Kundenzufriedenheit werden in den Mittelpunkt gestellt. Dass dies auch in der Praxis klappt, davon zeugen zahlreiche Referenzen. Mit der Broschüre wollen die 14 Akteure der DiAG IDA (siehe Bild) insbesondere in den zahlreichen Diensten und Einrichtungen von Kirche und Caritas im Bistum Aachen um Aufträge werben. "Kooperieren Sie mit uns! Unsere 'Sozialen Betriebe' benötigen Ihre Aufträge. Nur dann kann es uns gelingen, Langzeitarbeitslosen wieder gesellschaftliche Teilhabe zur ermöglichen", heißt es im Anschreiben des Vorstandes der DiAG IDA.

Die Broschüre " SOZIALE BETRIEBE = QUALIFIZIEREN - INTEGRIEREN - AUSBILDEN " ( siehe Anlage ) kann bei IN VIA Aachen e.V., Zentrale, Telefon +49 241 60908 0 oder E-Mail: zentrale@invia-aachen.de angefordert werden.

Für weitere Informationen steht zur Verfügung:
Gabriele Jülich, Telefon +49 241 60908 10, E-Mail: juelich@invia-aachen.de

Der Elternbegleiter

Bei IN VIA Aachen e.V. haben die ersten Elternbegleiterinnen ihre Ausbildung abgeschlossen. Sie unterstützen und beraten bei Bildungsfragen.

Mehr dazu hier: Interview bei Center TV

Eltern sind heute oft sehr verunsichert und brauchen Unterstützung

Eltern sind heute oft sehr unsicher in ihrer Elternrolle und haben eigentlich in jeder Entwicklungsphase ihres Kindes einen großen Beratungsbedarf. Das stellt nicht nur Monika Kall-Siemons, als Leiterin von PEKiP-Gruppen für junge Eltern, fest. Auch Erzieherin Doris Grief ist in der Kita immer mit vielen Elternfragen konfrontiert, wenn es beispielsweise um die angemessene Förderung junger Kinder und den Übergang in die passende Grundschule geht.

Zusammen mit 21 anderen Fachfrauen aus unterschiedlichen sozialen Einsatzbereichen haben die beiden Pädagoginnen jetzt bei IN VIA Aachen e.V. eine Weiterbildung zur Elternbegleiterin absolviert und mit Zertifikat abgeschlossen. „Wir haben damit die ersten Elternbegleiterinnen in Aachen qualifiziert“, freut sich Kira Wieczarkowiecz vom Fachbereich Elternschule-Familienbildung bei IN VIA.

Die Teilnehmerinnen fühlen sich sicher und bestens gerüstet für die Beratung mit ihrer Ausbildung, die zum Programm „Elternchance ist Kinderchance“ gehört und vom Bundesfamilienministerium finanziert wird. „Wir haben in unzähligen Rollenspielen geübt, wie man ein Gespräch führt, wie man Hilfe zur Selbsthilfe leistet und auch wo die eigenen Grenzen sind“, erklärt Lilja Koch von der AWO-Kita Lollipopp (Düren).

Dabei muss es thematisch nicht nur um Probleme gehen. „Unsere Aufgabe als Elternbegleiterin ist es auch, den Eltern zu zeigen, dass einfache Dinge wie Spielen im Wald, Helfen beim Tischdecken, zusammen singen, Vorlesen und Körperkontakt in der Erziehung und Bildung wichtig sind“, sagt Gesundheitspädagogin Beate Jonas-Frank. Und Kinder müssten lernen, auch Dinge zu tun und durchzuhalten, die ihnen keinen Spaß machen.

Zu ihrer Aufgabe als Elternbegleiterin gehöre auch, meint Kita-Leiterin Katharina Tolske aus Düsseldorf, „dass ich überorganisierten, akademisierten Eltern klar mache, dass ihr Kind heute morgen physikalische und mathematische Erkenntnisse gesammelt hat, indem es stundenlang beschäftigt war, einen hohen Turm zu bauen.“ Oder dass Stöcke, Kastanien oder Steinchen wunderbares, preiswertes Spielmaterial sein können.

Dagmar Kogel, Leiterin des Familienzentrums „Schatzinsel“ in Aachen, freut sich, dass dank der Elternbegleiterinnen mehr Zeit und Ruhe für Gespräche mit den Eltern da ist, und „diese nicht mehr so zwischen Bringen und Holen, Tür und Angel ablaufen müssen.“ Dazu werden die Elternbegleiterinnen offene Gesprächstreffs und Beratungsstunden anbieten, denn man will es den Eltern möglichst leicht machen, Hilfe und Unterstützung während der wichtigen ersten Jahre ihrer Kinder in Anspruch zu nehmen.

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Sie unterstützen Eltern bei vielen Fragen: 23 pädagogische Fachfrauen aus NRW haben jetzt bei IN VIA Aachen e.V. ihr Zertifikat als Elternbegleiterin bekommen.

7. Aachener Solidaritätslauf

600 Läuferinnen zugunsten von Arbeitslosenprojekten unterwegs.

Über 90 Minuten zogen die Läuferinnen und Läufer in jedem Alter bei schönstem Wetter ihre Kreise rund um Dom und Rathaus. Viele hielten bis zum Ende durch und liefen 20 km und mehr.

Das so erlaufene Geld kommt zur Hälfte Arbeitslosenprojekten zugute, die andere Hälfte können die LäuferInnen an einen selbstbestimmten Zweck vergeben.

IN VIA Mitarbeiterinnen und Teilnehmer haben sich ebenfalls beteiligt.

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IN VIA gewinnt den Förderpreis für Integrationsarbeit im Sport

IN VIA freut sich über den 1ten Platz bei der Vergabe des Förderpreises für Integrationsarbeit im Sport für das Projekt " BoxGym Aachen - Ost ", das in Zusammenarbeit mit dem Post Telekom Sportverein betrieben wird.

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Unter großem Jubel überreichte Oberbürgermeister Marcel Philipp neben einem Geldpreis auch die folgende Urkunde.

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Feierliche Einweihung des neuen Hauses zum 111jährigen Jubiläum

Feierlich eingeweiht durch Weihbischof Dr. Johannes Bündgens wurde jetzt das neue Domizil von IN VIA Aachen e.V. "Endlich sind alle unsere Arbeitsbereiche wieder unter einem Dach, das macht Dienstwege kürzer und bringt Synergieeffekte", freute sich Heide Cardinal, zweite Vorsitzende von In Via Aachen, in ihrer Festansprache.

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Weihbischof Dr. Bündgens weihte das neue Haus von In Via an
der Krefelder Straße ein (2.Reihe r.), darüber freuen sich Beate
Haupt, Gabriele Jülich und Heide Cardinal (Vorstand In Via, v.l.)
und Dr. Alfred Etheber (Diözesancaritasverband)
(Foto: In Via / Dechamps)

In dem vierstöckigen Gebäude an der Krefelder Straße 23 gibt es jetzt genug Platz, um Familienbildungskurse abzuhalten, Jugendliche bei der Berufsfindung zu unterstützen und zu beraten und die Büros aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterzubringen. Auch das alte Jugendheim im Garten des Hauses wird neu genutzt und ist heute ein idealer Lernort für die Schülerinnen und Schüler von 'Motivia', dem Projekt für schulmüde Jugendliche.

"Es war ein Glücksfall für uns, dass wir das Gebäude zu einem sehr günstigen Preis vom Verein Jugend- und Studentenförderung Salvatorberg kaufen konnten", so Heide Cardinal weiter. Mit In Via wird das Haus weiter der Jugendarbeit dienen, wenn auch in anderer Form als bisher.

Ein besonderes Lob sprach In Via-Vorsitzende Cardinal auch dem Architekten Benno Faymonville aus, der den Komplex mit viel Begeisterung und innerer Anteilnahme für seine neue Nutzung umgebaut hat. "Wir sind Ihnen besonders dankbar, dass es dabei keine explodierenden Kosten gab", betonte Cardinal. Bürgermeister Björn Jansen und Dr. Alfred Etheber von Diözesancaritasverband sprachen ebenfalls ihre Glückwünsche aus und wünschten In Via zum 111-jährigen Bestehen viele erfolgreiche Jahre im ersten eigenen Domizil.


In Via Aachen ist ein Verband unter dem Dach der Caritas für Frauen- und Mädchensozialarbeit. Zu den bekannten Projekten von In Via Aachen gehören Motivia für schulmüde Jugendliche, Wirbelsturm, das Anti-Gewalt-Projekt für Jugendliche, die Familienbildungskurse, die Jugendberufshilfe und die Bahnhofsmission.